Ausgangslage

Der Gesellschafter-Geschäftsführer eines mittelständischen Maschinenbauunternehmens benötigt unerwartet 3 Jahre nach dem Kauf des Unternehmens neue Fremdkapitalmittel. Die Ursachen liegen nach Ansicht des Geschäftsführers in einem Auftragsrückgang eines Marktsegmentes. Nach Ansicht des Gesellschafter-Geschäftsführers war lediglich eine Brückenfinanzierung bis zur Erholung des Segmentes erforderlich.  Die Hausbank war grundsätzlich bereit, dass gewünschte Fremdkapital bereitzustellen, bat den Gesellschafter-Geschäftsführer mit Unterstützung eines unabhängigen Beraters eine fundierte Analyse vorzuschalten.

Die Geschäftsführung hatte bisher keine integrierte Planung für das Unternehmen erstellt. Die Jahresabschlüsse wurden von dem Steuerberater erstellt, lagen jedoch erst sehr spät zu Beginn des 3. Quartals vor.

Vorgehen

Im Auftrag des Gesellschafter-Geschäftsführers haben wir die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der letzten 3 Geschäftsjahre und des aktuellen Jahres analysiert sowie in einem ersten Schritt c.p. eine integrierte Unternehmensplanung erstellt. In diese Planung haben wir ein verbundenes Unternehmen miteinbezogen. 

Die Vergangenheitsanalyse und die zunächst vereinfachte Planung i.S. einer Fortschreibung unter Einbezug der gewünschten Finanzierung offenbarte, dass die Gesellschaft und die Gruppe insgesamt drohend zahlungsunfähig ist, da die Ertragskraft über die letzten Jahre erodiert war.

Zusammen mit dem Gesellschafter-Geschäftsführer haben wir verschiedene Maßnahmen zur Verbesserung der Ertragskraft und Erhöhung der Transparenz im Unternehmen definiert. Kernmaßnahmen waren ein moderater Personalabbau, die Verbesserung der Kostenrechnung nebst Auftragskalkulation und die Einführung eines quartalsweisen Berichtswesens.

Ergebnis

Unter Einbezug der Maßnahmen konnte der Gesellschafter-Geschäftsführer mit unserer Unterstützung der Hausbank darlegen, dass die Gesellschaft über die notwendige Ertragskraft verfügt, um die zusätzlichen Mittel zu bedienen.